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Herren Bezirksliga Gr. 5
SSV Reutlingen II - Spvgg Mössingen II 8:8

Wie heißt es so schön: außer Spesen nix gewesen. Ein Spiel dauert 90 Minuten, der dämliche Ball ist rund und am Ende ringt Reutlingen dank einer wirklich guten Leistung den Mössingern einen Punkt ab.

Nach den Eingangsdoppeln sieht eigentlich noch alles aus, wie geplant. Lediglich das „Opferdoppel" Knöll/Krause muss Renz/Haase zum deutlichen 3:0 gratulieren, während Eisele/Meister im fünften, Amann/Pfefferle im vierten Satz den Sack zumachen. Im Anschluss Punkteteilung im vorderen Paarkreuz. Jürgen Eisele gewinnt knapp im fünften Satz (Anmerkung: der verteufelte fünfte Satz wird in diesem Bericht noch öfters, genau acht Mal, zum Tragen kommen) während Michael Meister in einem hochklassigen Spiel im fünften Satz (numéro tres) knapp Renz unterliegt.

In der Mitte kann unser Horst Amann die starke Leistung des vierten leider nicht in den fünften Satz (numéro cuatro) transportieren und verliert folgerichtig 2:3 gegen Metzger. Matthias Knöll hingegen gewinnt souverän mit 3:0 gegen Magnussen. So weit so schön - 4:2 für uns.

Auch im hinteren Paarkreuz wieder eine Punkteteilung. Michael Krause verliert chancenlos gegen den stark aufspielenden „Pino" Polizzi, dafür holt Michel „Pepper" Pfefferle drei ungefährdete Sätze gegen Marco Kieselbach.

Im Anschluss „vorne" ein glatter Durchschuss: Eisele und Meister gewinnen jeweils 3:0. Hut ab!

Hut runter dafür im folgenden Spiel der „Dreier". Matthias Knöll verliert im fünften Satz (numéro cinco), zeigt dabei aber einige zirkusreife Schlägerwürfe mehr oder minder senkrecht in Richtung Reutlinger Hallendecke, während Horst Amann am Nebentisch dem leicht demotivierend wirkenden Magnussen das sprichwörtliche Fell über die Ohren zieht.
8:5 für uns. Der spvggTT-whatsApp-Channel  glüht schon dank allerlei Smileys und Lobbekundungen. Tja - zu früh gefreut. Denn ab jetzt geht es nur noch rückwärts für uns. 

Michael Pfefferle kann eine 2:1 Satzführung gegen „Guise" Polizzi nicht nach Hause bringen und verliert entsprechend im Fünften (numéro seis). Auch Krause agiert nicht weniger unglücklich und gibt den Fünften (numéro siete - des hoißt „sieba"!) gegen Kieselbach ab. Die Führung schrumpft auf ein mageres 8:7.

Wer letztlich das Schlussdoppel verlor, dürfte jeder, der den Namen „Adam Riese" schonmal gehört hat (und alle anderen eigentlich genauso), relativ schnell erraten. Erratbar ist weiterhin die Satzaufteilung selbigen letzten Spiels dieses Abends: 2:3……gegen uns……..is klar!

Tja, und so latscht man dann nach fünf Stunden, die dem ein oder anderen vorkamen wie 15, aus der neu renovierten Kalbfellhalle zu Reutlingen und ist sich einig: von ocho Fünfsatz-Spielen nur seis zu gewinnen, langet halt oifach et!




 
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