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Tischtennis Bezirksliga Gruppe 5
SG Deißlingen – SpVgg Mössingen 2

Lang, spannend, dramatisch und etwas unglücklich!

Das der Papierform nach angesagte Spitzenspiel der Bezirksliga hielt in vielfacher Hinsicht alles, was man von einem Duell auf Augenhöhe erwartet, wenn auch mit dem schlechteren Ende für uns. Nach den Eingangsdoppeln lagen wir programmgemäß im Soll. Jürgen und Matthias mussten die Überlegenheit von Reger/Rieger anerkennen, Rainer und Horst siegten mit gutem Spiel gegen Gavranovic/Saric und Michi an der Seite von Martin erfüllten die Hoffnungen nach hartem Kampf letztendlich souverän. Als Jürgen dann Max Reger in fünf Sätzen niederringen konnte, standen die Zeichen auf Sieg. Leider wurden dann die nächsten Einzel zur Niederlagenserie. Michi unterlag dem starken Spitzenspieler Robert Gavranovic, Rainer verlor nach spannendem, guten Spiel und vergebenem Matchball in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Matthias fand einfach keine Mittel, um seinen erfahrenen Gegner Dragan Saric ernsthaft zu gefährden – und schon stand ein Rückstand auf der Anzeigetafel. 3:4. 
Horst führt schnell mit zwei Sätzen, aber sein Gegenüber Philipp Rieger steigerte sich enorm und konnte letztlich mit 11:9 im fünften Satz gewinnen. Parallel dazu zeigte Martin gegen Eugen Strunskij eine beherzte, starke Leistung, musste sich aber nach zwei knapp verlorenen Sätzen im Vierten geschlagen geben. 3:6 war damit der Zwischenstand. Jürgen leitete mit wunderbarem Spiel im Spitzeneinzel die Aufholjagd ein. Super Ballwechsel und fünf spannende Sätze gegeisterten das Publikum. Als Michi dann seine ganze Erfahrung und Ruhe! gegen den wesentlich jüngeren Reger ausspielte, drei Matchbälle abwehrte und dann in Fünf gewann, Rainer mit variablem Spiel auch verdient Saric in die Schranken wies, waren wir wieder im Spiel. 
Leider waren weder Matthias in vier noch Horst in erneut fünf umkämpften Sätzen in der Lage, für Zählbares zu sorgen. Gut, dass Martin am Schluss die Nerven behielt und ebenfalls im Entscheidungssatz Rieger bezwingen konnte.

Damit traten wir nach genau vier Stunden zum Schlussdoppel an. Ein spannender erster Satz, vergebener Satzball, weiter geht's. Der nächste Satz klar an Rainer und Horst und dann wurde es etwas hektisch. Strittiger Ball bei knapper Führung für uns, Gegner und Schiedsrichter sahen es anders als wir – und irgendwie war die Linie in unserem Spiel wie weggeblasen.  Genau noch zwei Punkte in diesem Satz und ganze fünf im Letzten, wir mussten nach weit über vier Stunden den Gegnern, die heute etwas glücklicher aber auch vielleicht ein bisschen besser wegen des Heimvorteils!! waren, gratulieren. Lassen wir den Kopf nicht hängen, die Runde ist noch lang und im Frühjahr gibt es ein Wiedersehen in unserer Steinlachhalle – mit hoffentlich viel sportverständigem Anhang.
 
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