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Tischtennis Landesliga Gr. 3, Herren
TuS Metzingen - Spvgg Mössingen 6:9

Allzu übergroß waren die Erwartungen, die wir an unsere Partie in Metzingen hatten, nicht. Hatte man in dieser oder ähnlicher Konstellation in Metzingen beim derzeitigen Tabellendritten bisher doch noch nie gewinnen können. Gleichwohl wäre ein Pünktchen doch so wichtig auf dem Weg in Richtung sicheren Nichtabstiegsplatz.

Erfreulicherweise ging die Doppeltaktik direkt auf und machte Hoffnung auf mehr. Leuze/Eisele punkteten ungefährdet gegen Kolatschek/Horvat und auch Amann/Steinhilber hatte das Duo Sulz/Skokanitsch A. sicher im Griff. Lediglich Löffler/Krause musste nach letztlich aber doch gutem Spiel dem Spitzendoppel der Gäste, Skokanitsch Martin/Marc, gratulieren.

Es folgte eine Punkteteilung im vorderen Paarkreuz. Während Jürgen "Ersatzjoker" Eisele sein Trainingsrückstand gegen den Punktegarant aus Metzingen, Martin Skokanitsch, deutlich anzumerken war, fertigte Steffen Leuze in seiner derzeit überragenden Form Marc Skokanitsch mit 3:0 ab.

Auch in der Mitte gab es im Anschluss Zählbares zu Gunsten von uns Gästen: Rainer Löffler lies sich gegen den unangenehm spielenden Wolfram Sulz nicht aufs Glatteis führen. Und auch Michael Krause konnte im Entscheidungssatz auf den allerletzten Drücker den Sack gegen Kolatschek zumachen.

So hatten wir uns eine zunächst entspannend wirkende 5:2-Führung erarbeitet, welche durch den Sieg von Martin "Ich verliere keine fünften Sätze und aufregen tu ich mich erst recht nicht mehr!" Steinhilber gegen Zoran Horvat sogar auf 6:2 anwuchs. Leider konnte Horst Amann jedoch im zweiten Einzel des hinteren Paarkreuzes dem starken Spiel der Anja Skokanitsch nur Tribut zollen, wodurch nach der ersten Runde ein 6:3 auf dem Spielbogen verzeichnet war und wir uns schon beinahe in allseits bekannter und jedes Mal wieder gefährlicher Sicherheit wiegten.

Und, schwubbdiwupp, gingen drei Spiele in Folge weg: Leuze gegen Martin sowie Eisele gegen Marc „Skoks" und auch Löffler in einem tollen Spiel gegen Sascha Kolatschek.

6:6 - wie gewonnen, so zerronnen.

Gut, dass sich die bessere.....äh, HINTERE Hälfte der Mannschaft dann ein Herz fasste und nur noch einen von zehn Sätzen abgab.

So bleibt letztlich zu verzeichnen, dass wir mit einer tollen, geschlossenen Mannschaftsleistung nicht nur einen sondern gleich zwei Punkte aus der Outlet-City mitnehmen durften. Damit hätte vorher sicher auch nicht unbedingt jeder gerechnet.

Dadurch stehen wir vor dem letzten Spiel der Vorrunde gegen Oberhaugstett auf dem dritten Tabellenplatz. Allerdings darf man sich darauf in dieser Landesliga 2017/2018 nicht allzu viel einbilden. Denn letztlich sind der dritte und der siebte Platz nur zwei Punkte voneinander entfernt.
 
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