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Tischtennis, Herren Landesliga Gruppe 3
TTC Tuttlingen 2 – Spvgg Mössingen  9:7

Manchmal fragt man sich, wie viele Möglichkeiten notwendig sind, um ein Ziel zu erreichen. Wir haben dies am vergangen Samstag bis zur bitteren Neige, sprich dem Nichterreichen, ausgekostet. 

Natürlich war das Spiel beim Abstiegskandidaten Tuttlingen 2 in deren Bestbesetzung eine schwere, aber sicher zu lösenden Aufgabe, doch manchmal kommt es eben anders als man denkt. 

Die Eingangsdoppel, waren sie in der Vorrunde noch ein sicherer Vorteil gegen alle Gegner, bringen uns nun mehr denn je ins Hintertreffen. Großartig war die Vorstellung von Knöll/Krause, die das Spitzendoppel der Tuttlinger nach vorsichtigem Abtasten letztlich sicher im Griff hatten, weniger die von Leuze/Saric und Löffler/Amann, die einfach nicht zu der gewohnten Leistung fanden. 

Als auch noch Steffen nach vergebenem Matchball gegen Schmitz mit 14:12 im fünften Satz unterlag und Dragan nach starkem Beginn doch chancenlos war, waren die Gastgeber schon 4:1 enteilt. 

Eine Punkteteilung, Rainer siegreich gegen Rössler und Matthias unglücklich gegen Kohler, erhielt den Status quo. Dann schien sich das Blatt zu wenden. „Hausi" Krause bestätigte seine momentane Form und auch Horst besann sich auf Kampf und alte Tugenden, so dass wir wieder auf Tuchfühlungen waren. 

Steffen zeigte im zweiten Match gegen Bausert dann endlich gewohnte Qualität und auch Matthias war mit ein paar „Glückseinlagen" der überlegene gegen Rössler. Dragan und Rainer waren allerdings ohne reelle Siegchance, so dass der Spielstand immer noch auf der Waage war. 

Hoffnung, dass das hintere Paarkreuz wenigstens ein Remis sichern könnte kam auf.

„Hausi" erfüllte auch gewohnt zuverlässig die Erwartungen, aber Horst brachte es nach anfänglichem starkem Spiel leider nicht fertig, trotz mehrerer Satzbälle im dritten und vierten Satz, den Sack zu zumachen. Streiter brachte damit Tuttlingen mit 8:7 in Front und kurz vor den Matchgewinn.

Das Schlussdoppel strapaziert nochmals sämtliche in der Halle befindliche Nerven, denn Steffen und Dragan spielten deutlich besser als zu Beginn. Trotzdem kam es nach fast vier Stunden Spielzeit zur 9:11 Niederlage im fünften Satz gegen Bausert/Rössler.

Allein die Tatsache, dass unser Frontmann Steffen drei seiner vier Partien im Entscheidungssatz mit 2 Punkten Unterschied abgeben musste, belegte die etwas getrübte Stimmung. Diese entspannte sich merklich, als wir um 23:30 Uhr noch eine Pizzeria fanden, die uns den redlich verdienten Hunger stillte. Ankunft in Mössingen gegen 01:30 Uhr ist auch nicht alltäglich. Das Spiel am nächsten Sonntag daheim gegen Schönmünzach wird nun schon zur Bewährungsprobe für eine erfolgreiche Rückrunde.
 
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