Spvgg Logo

Spvgg Logo

Herren Bezirksliga Gruppe 5
TG Schwenningen gegen Spvgg Mössingen II 6:9

Wusstet Ihr, dass ThyssenKrupp bei Rottweil einen (und das ist der offizielle Begriff!) Aufzugtestturm (inkl. Live-Webcam) baut? Nein? Fünf von sechs Spieler der zweiten Mössinger Mannschaft bis gestern Mittag, 12.21 Uhr, ebenfalls nicht! Unserem Stammesältesten sei Dank waren wir so schon nach der Hinfahrt zum Auswärtsspiel nach Schwenningen um eine Erfahrung reicher und eine Wissenslücke ärmer.


Doch nun zum eigentlichen Ereignis des gestrigen Sonntags: das Bezirksliga Spiel der Spvgg Mössingen gegen die TG Schwenningen.


Unsere Gastgeber aus Schwenningen mussten auf Ihre gesamte Mitte verzichten. Doch war uns sehr wohl bewusst, dass sowohl das aufgerückte hintere Paarkreuz problemlos eine starke Mitte stellen, wie auch die beiden Ersatzmänner aus der zweiten Mannschaft ein vollwertiges Bezirksliga-hinten-Paarkreuz bilden würden.


Bereits in den Eingangsdoppeln wurde dieses Bewusstsein harte Realität: das Doppel Saric/Krause hatte den "Ersatz"männern aus Schwenningen, Stieber/Rapp, nur wenig entgegenzusetzen. Und auch die beiden übrigen Doppel konnten die Spvgg-Akteure jeweils "nur" knapp im fünften Satz für sich entscheiden. Dabei zeigte vor allem Michael "Pepper" Pfefferle, welche Qualitäten in ihm schlummern. Durch spektakuläre Rückand-Schüsse und Vorhand-Topspins aus der Menschheit bis dato unbekannten Lagen zerpflügte er das Schwenniger Spitzendoppel im fünften Satz quasi im Alleingang.

Im vorderen Paarkreuz folgte dann eine Punkteteilung. Besonders hervorzuheben ist dabei das Spiel unseres Routiniers, Dragan Saric, gegen den unheimlich stark aufspielenden Spitzenmann der Gastgeber, Gunter Schneider. Letzterer musste nach fünf hart umkämpften Sätzen zwar dem "Saricschen Händle" Tribut zollen, doch lieferten sich die beiden Kontrahenten ein absolut auf Augenhöhe stattfindendes Match.

In den Partien der Mitte traf uns dann die bereits angesprochene Stärke des originär hinteren Schwenniger Paarkreuzes. Weder Michael Pfefferle (1:3 gegen Harald Kienzler) noch Matthias Knöll (1:3 gegen Daniel Risch) konnten die bis dato zu Buche stehende 3:2-Führung der Spvgg ausbauen.

Doch wie heißt es so schön: kein Spiel ist verloren, bevor nicht das hintere Spvgg-Paarkreuz alle seine Begegnungen absolviert hat ;-) Gemäß dieses Leitspruchs fuhren sowohl Horst Amann gegen Ralf Rapp als auch Michael Krause gegen den Schwenninger Haudegen Stieber jeweils sichere Siege ein.

So ging es aus unserer Sicht mit einem 5:4 in die zweite Runde.

Dort startete Rainer Löffler leider mit seiner zweiten Niederlage des Tages. Einem so aufspielenden Gunter Schneider haben aber auch nur wenige Spieler der Bezirksliga etwas entgegenzusetzen. Am Nebentisch spielte indes einer dieser wenigen Spieler im Spvgg-Trikot gegen einen recht hilflos wirkenden Frank Schulz. Letzterer musste seinem Gegenüber, Dragan Saric, dann letztlich auch zu einem sehr eindeutigen 3:0 gratulieren.

Im mittleren Paarkreuz teilten sich die Akteure die Punkte dann ebenfalls salomonisch jeweils im fünften Satz. Während Michael Pfefferle im letzten Satz der sprichwörtliche Faden abhanden kam, fand Matthias Knöll selbigen genau im richtigen Moment wieder und bog ein schon verloren geglaubtes Einzel gegen Harald Kienzler noch in einen Sieg um.

So war es beim Stand von 7:6 dem hinteren Paarkreuz überlassen, den altbekannten Sack zuzumachen. Und das war auch bitter nötig. Denn ein Schlussdoppel gegen Schneider/Schulz musste man nun wirklich nicht mit aller Gewalt gespielt haben. Dieses Wissen im Hinterkopf siegten folglich sowohl Horst Amann gegen Klaus-Dieter Stieber als auch Michael Krause gegen Ralf Rapp.

So durften wir gegen zehn nach viertel Siebene die Heimreise über die dunklen Einöden der tundra-ähnlichen Tiefebene der Schwäbischen Alb antreten....wohl wissend, dass wir bei einem vollzähligen Erscheinen der Schwenninger zum Rückspiel in jedem Fall noch die ein oder andere Schippe werden drauflegen müssen.
 
Top